Auf dem Weg ins neue Heim: Umzugskisten packen


7. Januar 2016 / Sabrina

Es ist geschafft: Das Haus gehört nun auf dem Papier uns und unsere „Mieterzeit“ neigt sich dem Ende zu. Mir hallt noch die Erinnerung unseres Umzuges in die erste gemeinsame Wohnung nach. Damals war dieser gezeichnet von chaotisch gepackten Kisten, halb fertig gepackten Kisten und teilweise noch gar nicht gepackten Kisten. Das Drama war praktisch vorprogrammiert. Damit mir der Umzug dieses Mal leichter von der Hand geht, habe ich ein paar „goldene Umzugskistenregeln“ für uns selbst aufgestellt, die ich mit euch gerne teilen möchte.

Punkt 1: Entrümplung

Einen Punkt ganz oben auf die Liste gesetzt: Entrümpeln. Über die Jahre häufen sich mehr oder minder viele Sachen an, die selten oder gar nicht benötigt werden. Warum sollte man sich also die Mühe machen und diese Gegenstände mit ins neue Heim schleppen, wenn man sie realistisch betrachtet auch wegwerfen könnte? Es heißt also aussortieren: angefangen bei der Kleidung, über Bücher bis hin zu Küchenzubehör. Damit das nicht im Chaos endet, werden wir das Aussortieren zeitgleich mit dem Packen in Angriff zu nehmen, im Optimalfall arbeitet man sich dann Zimmer für Zimmer nach vorne. Auf gut deutsch: Alles (damit meine ich wirklich ALLES) wird von uns vorab kritisch beäugt, bevor es in eine Kiste wandert. Ich weiß – so unter uns verraten-, dass mir dieser Punkt leichter fallen wird, als meinem Ehemann :-p

Umzug Kisten packen

Punkt 2: Wann ist die Zeit, um Kisten zu packen?

Übrigens habe ich mich lange gefragt, wann wir mit dem Packen anfangen sollten. Der Fakt, dass wir erst mehrere Wochen nach dem Notartermin die Übergabe des Hauses haben werden, etwas Renovierungszeit benötigen und sich die jetzigen Besitzer theoretisch mehrere Monate Zeit lassen könnten, macht die genaue „Wann packe ich am besten Nummer“ nicht leichter. Für uns heißt es also nun langsam zu beginnen und sobald wir eine Aussage zur Räumung haben ins „effektive Kistenpacken“ überzugehen. Wir sitzen hier also auf heißen Kohlen und warten eigentlich nur auf das „Go“

kisten für umzug packen hauskauf

Punkt 2: gute Vorbereitungen für den Umzugstag treffen.

Der  Kernpunkt bis zum endgültigen Übergabetag ist „Liegengelassenes Aufarbeiten“. Hier warten beispielsweise einzelne Fotos auf uns, die nach einem Album rufen. Die Ordner sollten mal sortiert und alle „schwebenden“ Zettel abgeheftet werden, ein paar Bastelprojekte schreien nach Vollendung, über denen wir abgestorben sind. Es ist im Prinzip jetzt also die richtige Zeit, sich solchen „Schrankleichen“ zu widmen.

Punkt 3: sinnvolle Beschriftung der Kisten

Sollten wir mit dem Entrümpeln, Aufarbeiten und dem Verpacken der ersten Kisten voran schreiten, ist mir ein weiterer Punkt resultierend aus dem letzten Umzug sehr wichtig: Alle Kisten werden beschriftet und zwar wird drauf stehen, was drin ist und in welchen Raum sie kommen. Die Voraussetzung ist dann natürlich, dass kein wildes Packchaos veranstaltet wird und man vorab „themenbezogene“ Umzugskartons packt.

Punkt 4: Kisten ins Haus bringen.

Wenn der große Tag dann da ist, hoffe ich, dass hier alle Kisten gepackt stehen, gut sortiert und mit Aufschrift versehen. Wir werden den kompletten Umzug selbst betreuen. Das heißt dass uns kein Lkw inkl. Umzugsfirma zur Verfügung steht, aber Auto mit Anhänger oder Transporter. Es liegt auf der Hand, dass mehrere Touren nötig sind. Aus heutiger Sicht ist es sogar eine Überlegung wert, ob man „zimmerweise“ den Umzug organisiert und sich dort nach und nach einrichtet. Das Problem wäre dann natürlich Punkto Küche und Bad, denn diese Sachen werden täglich benötigt.

Bisher ist unsere Planung also soweit, dass wir schon während der Renovierungsphase Kisten mitnehmen, die in der Wohnung aktuell nicht benötigt werden. Das wäre zum Beispiel die Weihnachtsdeko, Bücher, einige Dekosachen aber auch Möbelteile, wie z.B. der Couchtisch.

Punkt 5: Zustellen und „sich im Kreis drehen“ vermeiden.

Der letzte Punkt ist wohl eine meiner wahren Weißheiten. Ich werde mir es verkneifen die Kisten alle auf die einzelnen Räume aufzuteilen und dort dann in jedem Raum halbfertiges Kistenchaos auszubreiten. Die Kisten werden in einem Raum gesammelt und dort direkt nach den zukünftigen Zimmern sortiert. Nur die wichtigsten Sachen dürfen direkt in das Bestimmungszimmer ziehen. Hier eignet sich Keller oder Dachboden besonders, aber natürlich auch jeder andere Raum, der nicht dringlich bewohnt werden muss. Die Kisten werden dann nach und nach sorgfältig ausgepackt und sobald eine leer ist, kann man sich die nächste holen. Für Umzugshelfer ist das wesentlich entspannter und zeitsparender und man selbst beugt vor, dass noch monatelang überall Kisten herumstehen.

Wie ihr seht, steht der Plan und die Zeit ist gekommen diesen in die Tat umzusetzen.

 

Sabrina

 

3 Replies to “Auf dem Weg ins neue Heim: Umzugskisten packen”

  1. Hallo Sabrina,
    deine neue Seite hab ich durch eine Freundin entdeckt,sie meinte ich solle mir mal durchlesen wie ein Umbau,Renovierung,Umzug ablaufen kann…
    bei uns lief es anders!
    Egal was,alles eigentlich.
    Was ich in deinem Bericht etwas vermisse ist der Tipp für Eltern sich frühzeitig um eine Kinderbetreuung oder auch Hustierbetreuung zu kümmern,aber jedem das seine.
    Sollte du mal eine Gastautorin zum Thema:
    „Alles was schief gehen kann“brauchen,melde dich gerne 😉

    LG
    RonjaMama

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