Geld gespart: Wie du Pappe und Zeitung gegen Unkraut verwendest


21. Juli 2017 / Sabrina

Mal ehrlich: Unkraut im wunderschön angelegten Beet ist nicht nur nervig, sondern meist auch unerwünscht. Wer schöne Beete haben möchte, muss ständig auf der Hut sein und die Erde auf Vordermann bringen. Um ein wenig mehr Zeit zu gewinnen und das Unkraut zu reduzieren, setze ich seit längerer Zeit auf sogenannte Unkrautsperren.

Bei 3000m² und einigen Blumenbeeten summiert sich die benötigte Menge an Unkrautsperren erheblich. Eine Lösung musste her und so verwende ich inzwischen von Magazinen über Pappe bis hin zu alten Zeitungen oder Pizzakartons alles, um dem Unkraut den Garr auszumachen. Heute möchte ich zeigen, wie diese günstige Variante eine echte Alternative werden kann.

Angemerkt sei an dieser Stelle natürlich, dass Unkraut immer im Auge des Betrachters liegt.

So wurde ich das Unkraut los…

Inzwischen praktiziere ich meine Unkrautsperren aus Pappe oder Zeitung schon mehrere Monate und bin nach wie vor begeistert. Natürlich ist dieses Material nicht mit Unsterblichkeit versehen, aber dennoch schützt es meine Blumenbeete längere Zeit wirkungsvoll vor sich stark vermehrenden Pflanzen, wie Giersch, Wolfsmilch oder Disteln. Sollte meine Pappe oder Zeitung dann doch irgendwann verrotten, wird die Schicht einfach erneuert. in der Papiertonne findet sich immer Material, dass zum Einsatz kommen kann. Besonders gut funktioniert es übrigens in Kombination mit Rindenmulch.

Welches Material sich hier bewährt hat – Zeitung und Pappe als Schutz gegen Unkraut

Ich muss sagen, dass ich schon deutliche Unterschiede feststelle. Einfaches Papier scheint zu dünn zu sein und zerreißt zu schnell. Mehrere Zeitungslagen übereinander scheinen hingegen gut zu funktionieren. Noch besser ist meiner Erfahrung nach Pappe. Hierfür zerlege ich Pappkartons so, dass diese großflächig und flach ausliegen.

In meinen Beeten kommt gegen Unkraut also folgendes zum Einsatz:

  • Prospekte
  • Zeitschriften
  • Zeitungen aus mehreren Lagen
  • Pappe

Unkrautsperre auslegen und Rindenmulch aufbringen

Damit man sich es ein wenig vorstellen kann, habe ich mit ein paar Fotos dokumentiert, wie ich ein Beet gesäubert, mit meinem Zeitungspapier und Pappe ausgelegt und anschließend Rindenmulch aufgebracht habe.

Zunächst wird erst einmal alles aufgelockert, gegebenenfalls umgegraben und vom Unkraut befreit.

Nun wird die Zeitung, Pappe und Co so ausgelegt, dass sie sich stets überlappt. Zudem habe ich lieber ein paar Lagen mehr aufeinander gelegt, als dass später doch wieder Unkraut durchwächst.

Jetzt kommt der wichtigste Punkt: Gießen. Die Zeitung wird quasi großzügig getränkt und legt sich damit schwer über die zuvor bearbeitete Erde. Sobald dies geschehen ist, darf auch das Rindenmulch aufgebracht werden. Auch dieses habe ich eher großzügig verteilt.

Natürlich kann es passieren, dass in der ersten Zeit Unkraut immer noch etwas durchkommt oder eben anfliegt, aber das Entfernen ist wirklich ein Kinderspiel. Einziger Nachteil an dieser Sperre: Sie muss von Zeit zu Zeit erneuert werden. Für mich ist dieser Punkt erreicht, sobald wieder deutlich Unkraut nachwächst. Ich garantiere aber, dass diese Variante mindestens 2 Jahre für Ruhe sorgt und es kein bedeutender Aufwand ist die Sperre zu erneuern.

Suchst du vielleicht mehr Tipps, um Unkraut ohne Chemie zu vernichten? Dann kann ich dir *diesen* Artikel empfehlen.

Sollte dir meine Idee gefallen, darfst du sie dir gerne bei Pinterest merken 😉


 

Es grüßt euch Sabrina

&

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.