Gemüseanbau 2.0 – Welches Gemüse sich für den Spätanbau eignet


18. Juli 2017 / Sabrina

Es ist soweit: Das Ende des Sommers naht. Auch, wenn dieser Umstand uns jedes Mal ein bisschen in Demut versetzt, so heißt es für uns die Köpfe nicht in den Sand zu stecken, sondern die noch verbleibende Zeit zu nutzen. Wir befinden uns gerade in der besten Erntezeit und zeitgleich beginnt die Aussaat 2.0, da wir uns möglichst über das ganze Jahr selbstversorgen möchten. In diesem Beitrag möchten wir dir verraten, was wir jetzt ansäen und welches Gemüse für den Spätanbau geeignet ist.

Gemüse im Herbst und Winter anbauen – geht nicht, gibt es nicht…

Solange der Sommer waltet, gedeihen unsere Pflanzen prächtig (ausreichend Nährstoffe sowie Wasser vorausgesetzt). Mit den kürzer werdenden Tagen verringert sich auch deren Wachstum und sobald die Temperaturen fallen, wird das Wachstum sichtlich gehemmt. Daher ist es für uns wichtig, die meisten Pflanzen noch vor einbrechender Herbstkälte auszusäen und zum Keimen anzuregen. Es hilft daher einen genauen Plan aufzustellen, was wann und wo gepflanzt und voraussichtlich geerntet werden soll.

Zur Übersicht haben wir deshalb einen Aussaatkalender für das 2. Halbjahr erstellt. Diesen kannst du dir völlig kostenfrei hier

Ich würde mich freuen, wenn du als Dankeschön einen Kommentar da lässt oder uns auf einem unserer Kanäle folgst.

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Salat – das robuste Ganzjahresgemüse

Vielleicht hast du es im Aussaatkalender schon entdeckt. Salat gedeiht unter entsprechenden Bedingungen wirklich das ganze Jahr über. Ab Dezember empfehlen wir den Umzug ins Frühbeet, damit die Temperatur nicht zur arg stürzt. Hier trotz er Frost und schlechtem Wetter. Aber auch anderes Gemüse, wie beispielsweise Radieschen begleiten uns rund ums Jahr und stehen uns auch zur Verfügung, wenn der erste Schnee fällt.

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Was muss man beachten?

Damit der Spätanbau gelingt, sollte man bei der Saat schon darauf achten, dass es sich um winterharte oder witterungsbeständige Gemüsesorten handelt. Zudem werden bei uns die Beete nach der 1. Ernte mit etwas Kompost vermischt. Diese Erde hält den Boden länger warm uns sorgt dafür, dass die Wurzeln nicht erfrieren. Bei den meisten Gemüsesorten ist nicht die Kälte von oben das Problem, sondern die Gefahr, dass die Wurzeln erfrieren. In Hochbeeten hat man nochmals den Vorteil ,dass diese besser vor Bodenfrost schützen. Wer also die Möglichkeit hat, sollte auf Hochbeete für den späten Anbau zurück greifen.

Bis zum ersten Frost gedeihen in der Regel viele Gemüsesorten prächtig. Nach dem ersten Frost kommen weniger Sorten infrage. Zudem sollte man sich immer vor Augen halten, dass mit abnehmenden Sonnenstunden auch die Wachstumsschnelligkeit des Gemüses abnimmt. Trotzdem und gerade weil es möglich ist, sollte man sich nicht davor scheuen den Gemüseanbau auch in der zweiten Jahreshälfte in Betracht zu ziehen&

 

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