Hallo Herbst – Farbexplosion im Staudenbeet


26. September 2017 / Sabrina

Gerade neigt sich der Sommer so liebevoll dem Ende und ich habe das Gefühl, dass der Garten noch einmal alles gibt. Am Wochenende war ich daher unterwegs im Blumenbeet und habe mich intensiv um Stauden und versamte Einjährige gekümmert. Es ist ein Genuss für das Auge, wenn man sieht, wie alles so schön blüht und zeitgleich ist es auch eine Art Abschied, denn bald wird der Garten weniger grün sein und kaum Blüten hervortreten.

Für mich war es Zeit ein wenig aufzuräumen, vertrocknete Blütenreste abzuschneiden, hier und da ein wenig zu verjüngen und dort einzudämmen, wo der Wuchs eindeutig zu stark wurde und die Nachbarpflanzen bedrängt. Es ist schon aufregend, wie der Garten mehr und mehr beginnt meine eigene Handschrift zu tragen und doch sieht man, dass auch vor unserem Einzug schon einige Vorbesitzer ihr Zeichen gesetzt haben.

Rosenbeet bekommt Stauden-Freunde

Das ehemaligen Rosenbeet wirkte auf mich damals sehr kalt und einsam und so fing ich vor 2 Jahren an dieses umzugestalten. Mein Ziel war es, dass jede Jahreszeit etwas fürs Auge bereit hält und ich wollte vor allem auf Stauden setzen. Stauden sind pflegeleicht, mehrjährig, häufig robust und unheimlich dankbar. Wie dankbar konnte ich dieses Jahr selbst beobachten, denn anscheinend trug meine Verjüngungskur Früchte und die Pflanzen stritten sie förmlich um die Wette. Ich kann jedem Hobbygärtner nur empfehlen Stauden regelmäßig zu teilen.

Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, spielen die Rosen immer noch eine zentrale Rolle. Sie haben jedoch Konkurrenz bekommen. So unscheinbar, wie der blaue Rittersporn einzog, so sehr strahlt er gerade mit den Röschen um die Wette.
Staudenbeet Rosenbegleiter Cosmea Rittersporn Rose

Auch meine geliebte Cosmea (Schmuckkörbchen) musste ich in diesem Jahr regelrecht eindämmen. Manch einer hat sie satt und zählt sie als Unkraut, doch ich liebe sie. Sie sind solch dankbare Pflänzchen, die uns noch in die kalte Jahreshälfte hinein treu begleiten. Pflegeleicht, toll im Strauß und robust – so erlebe ich sie seit ihrem Einzug. Wird es mir zuviel, ziehe ich sie einfach heraus und verarbeite sie zu einem hübschen Strauß. Als Rosenbegleiter haben sie mein Herz gewonnen.

Schmuckkörbchen Cosmea Rosenbegleiter

Eine mehrjährige Pflanze, die sich auch in mein Herz geschlichen hat, ist die Fette Henne. So unscheinbar sie oft wirken mag, so toll kann sie sein. Ich habe mittlerweile 2 verschiedene Farben. Im Staudenbett wartet die helle Sorte auf und am Rande meiner Terrasse steht eine kräftig farbene Fetthenne und genießt Alleinstellung.

fette Henne Fetthenne Sedum

Auch Ringelblumen haben sich wieder einmal herein geschlichen und sorgen mit ihrem purem Orangeton für ordentlich Farbe. Jedes Jahr denke ich mir, dass ich sie endlich alle „weg habe“ und dann findet sich im Spätsommer doch wieder eine. Jedes Jahr denke ich mir aber auch: „Ach komm, die eine kannst du stehen lassen.“. Die Herbstaster nebenan genießt die Ruhe und will noch nicht blühen. Ich vermute aber, dass auch sie in weniger als 2 Wochen zeigen wird, was in ihr steckt.

Ringeblumen Staudenbeet

Im nächsten Jahr ist es meine Aufgabe das Ganze noch mehr zusammen wachsen zu lassen. Eine Rose würde ich gerne umsetzen, jedoch weiß ich, wie schwer es ist diese ohne Schäden zu entnehmen, gerade wenn sie mehrere Jahr gewachsen sind. In diesem Jahr haben wir die sehr dünn gewachsenen Röslein zunächst auf 30 cm gekappt und ihnen damit zu neuem Wuchs verholfen. Der Dank war, dass sie uns nun über 6 Monate mit Blüten über Blüten belohnen.

Wer jetzt noch Zeit hat und sein Beet umgestalten möchte, sollte in wenigen Wochen mit dem Teilen und Herausnehmen der Stauden beginnen.

Hallo Herbst Explosion im Staudenbeet Rosenbegleiter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.