Haus gekauft: Warten…genauso schlimm, wie die letzte Schwangerschaftswoche


21. Januar 2016 / Sabrina

Wie du sicherlich schon mitbekommen hast, haben wir ein Haus gekauft – am 29.12.2016, also vor gut einem Monat, war unser Notartermin. Inzwischen ist ein Monat vergangen und ich denke wir sind dir ein kleines Update schuldig. Die Zeit vertreiben wir uns mit „Traumhaus gestalten“, denn wirklich viel ist realistisch gesehen noch nicht passiert. Aber eines nach dem anderen:

warten

Eine Woche nach dem Notartermin trafen bereits die ersten beiden Rechnungen hier ein. Der Notar stellte uns die Beurkundung des Hauskaufvertrages sowie der Grundschuld in Rechnung. Auch die Maklerin wollte ihre vereinbarte Provision haben und damit war schon eine recht stattliche Summe weg, ohne das Haus aktiv als Eigentümer betreten zu haben und rein zu können.

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Wir haben uns mit dem Vorbesitzern auf Zahlungsfälligkeit bei Übergabe geeinigt und ihnen eine maximale Räumungs- und Übergabefrist bis zum 30.05.2016 eingeräumt. Der 30.05. wäre somit der letztmögliche Tag zur Übergabe, aber unsere Verkäufer versicherten uns so lange nicht warten zu lassen,da die Räumungsfrist recht großzügig angesetzt wurde

Nun vergehen die Tage und es fängt an in den Fingern zu jucken. Die Verkäufer rechneten damit die Maximalfrist nicht auszureizen und somit schwebt für uns ein Zeitraum vom 01.01.2016-30.05.2016 mit großem Fragezeichen über den Köpfen. Wann wird der Tag sein? Wann werden sie anrufen? Wie lange wird es sich ziehen? Jeden Tag hofft man auf Post vom Notar, die bescheinigt, dass zumindest von der rechtlichen Seite her alles geklärt ist und damit der Übergabe nichts im Wege stünde (Vorkaufsrechtsverzicht der Gemeinde z.B.), aber bisher trudelte er nicht ein. Gut, wir möchten gnädig sein, denn dies kann wohl 6 Wochen dauern.

Damit sich die Phase nicht ganz wie Kaugummi zieht, machten wir uns schon einmal eine genaue Materialliste und genaue Pläne, was wir benötigen werden und wie die Räume später im Idealfall aussehen werden. Zudem haben wir unsere „Kostenplanungsliste“ noch einmal angesehen und überlegt, ob Posten vergessen wurden. Inzwischen fangen wir schon an einige Dinge zu besorgen: Malervlies, Kreppband, Staubschutztüren und so weiter. In den vergangen Tagen war Ralf auch noch einmal im Haus und hat die Türen vermessen. Die gute Nachricht: Die Voreigentümer sitzen praktisch auf gepackten Koffern, die schlechte Nachricht: Sie sind noch nicht ausgezogen und haben allem Anschein nach auch das neue Haus noch nicht übergeben bekommen.

Man ist ehrlich gesagt von dieser Warterei und „Nichts-tun-können“ irgendwann leicht genervt, aber wir wollen nicht meckern. Wir wussten schließlich, dass bis 30.05.2016 alles möglich ist und das sind immerhin noch mehr als 3 Monate.

regale diy bauen basteln

Ich selbst habe nun angefangen die ersten Regale mit Kreidefarbe anzupinseln und somit wenigstens nicht ganz tadenlos zu sein. Ralf hat sich den Bohrlöchern in der Wohnung gewidmet und diese zugegipst. Zudem wurde schon 4 Kisten mit Büchern und Bettzeug gepackt. Viele Klamotten wurden aussortiert und auch ein paar Dekosachen und andere Haushaltsgegenstände werden definitiv den Umzug nicht mehr erleben. Abends „pinteresten“ wir oft und suchen so schon einmal Projekte und Inspirationen für hoffentlich bald kommende Tage.

Ich glaube es ist nicht gelogen, wenn ich behaupte, dass Haus kaufen und die Warterei dazwischen genauso schlimm ist, wie das Warten auf den Geburtsbeginn, wenn man so langsam in die letzten Schwangerschaftswochen schreitet.

Es grüßt euch Sabrina <3

 

 

One Reply to “Haus gekauft: Warten…genauso schlimm, wie die letzte Schwangerschaftswoche”

  1. Ich fühle mit euch!
    Wir hatten das gleiche Spiel im Herbst 2015. Notartermin war angesetzt für Mitte September – eine halbe Stunde vor dem Termin der erschreckende Anruf vom Notar: er könne uns nicht unterschreiben lassen, die Belastungen der Immobilie sind noch nicht geklärt. Also wurde ein neuer Termin vereinbart. Letztendlich wurde der Vertrag am 23.10.2015 unterzeichnet.
    Dann hieß es Warten…
    Wir träumten von Weihnachten im neuen Haus…
    UND
    Tatsächlich – am 30.11. war die Übergabe und dank weniger Renovierungsarbeiten und määääääächtig Gasgeben, konnten wir den Baum tatsächlich im großen neuen Wohnzimmer aufstellen.

    Ich drück euch die Daumen, dass eure Geduld nicht mehr lange ausgereizt wird! Und denkt dran: Vorfreude ist die schönste Freude!
    Alles Liebe,
    Tanja

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